inführung Anbau


Es braucht gar nicht schwer zu sein, den Speicher, den Keller, das Gästezimmer oder die Rumpelkammer in eine professionelle Heimplantage zu verwandeln. Der wichtigste Vorteil der Zucht Daheim ist wohl, daß sämtliche Faktoren die das Wachstum der Pflanze bestimmen, kontrolliert werden können. Gründliche Vorkenntnisse sind dabei jedoch unentbehrlich. Mittels dieser Einführung möchten wir aufzeigen worauf man sich einläßt, wenn man selbst einen Hanfgarten anlegen möchte: Eine kurze Beschreibung des gesamten Anbauverfahrens. Mit etwas Know-how und ‘Liebe zur Pflanze’ ist dies einfacher als man denkt.

Die nachfolgende kurze Beschreibung vermittelt einen Einblick in die gesamte Cannabis-Anzucht.

Wir empfehlen, das Buch ‘Sinsemilla, Produktionsgerichtete Heimzucht auf ökologischer Grundlage’ von Organic Earthanzuschaffen, die Anleitung für den Heimzüchter überhaupt. Dieses Handbuch hilft einem Schritt für Schritt bei dem Aufbau einer professionellen Sinsemillakultur..

 

innen Zücht
Drei Faktoren bestimmen das Klima der Pflanze::
1) Lucht
2) Licht
3) Wasser

1) Ein ständiger Luftstrom

Bei der Einrichtung eines geeigneten Raumes, der vorher gut gesäubert und frei von Insekten gemacht worden ist, kommt die Ventilation an erster Stelle. Es ist wichtig, daß sowohl die Zufuhr frischer Luft wie die Abfuhr verbrauchter Luft gesichert sind. Man beeinflußt so den CO2-Gehalt und den Feuchtigkeitsgrad der Luft, sowie die Temperatur; sehr wichtige Elemente beim Stoffwechsel und also für das Wachstum und die Blüte der Pflanze.

Verbrauchte Luft ist warm; die Luftaustrittsöffnung kann daher am besten hoch angebracht werden. Die Lufteintrittsöffnung ist folglich niedrig in der gegenüberliegenden Wand anzubringen. So wird innerhalb kurzer Zeit die Luft im Zuchtraum erneuert. Ein Zentrifugalventilator sorgt dafür, daß der Raum innerhalb kurzer Zeit Vakuum gesogen wird. Wenn dafür gesorgt ist, daß die Lufteintrittsöffnung doppelt so groß ist wie die Luftaustrittsöffnung, füllt der Zuchtraum sich rasch wieder mit frischer Luft. Die entsprechende Lüftung ist damit gesichert.

Damit der Ventilator auf die Veränderungen in Temperatur und Feuchtigkeit des Raumes reagieren kann, ist es am einfachsten ihn auf einen Thermostatschalter anzuschließen. Auch ist es gut, einen Hygrostat im Zuchtraum anzubringen.

 

2) Elektrizität

Ideale Lampen für die Marihuanaheimzucht sind Natriumdampflampen, eine Art von Gasentladungslampe.
Man kann sich für ein 400 oder ein 600 Wattsystem entscheiden.
Der Unterschied zwischen den beiden ist ihr jeweiliges Ballastgewicht und die produzierte Lichtintensität.
Zwecks optimalen Lichtertrags sollten die Röhren alljährlich erneuert werden. Auch sollte man sich von vornherein überlegen, daß solche Lampen eine höhere Stromrechnung verursachen werden.

Auch in solchen Fragen beraten wir unsere Kunden immer ganz individuell.

- Vermeide illegale elektrische Anschlüsse.
- Verwende geerdetes elektrisches Gerät
- Bitte nicht auf denselben Stromkreis wie die Küche anschließen.

 

3) Nahrung

Boden und Dünger
Sobald der Zuchtraum richtig eingerichtet worden ist, wenn also Lüftung und Elektrizität stimmen und Anbautische und -Lampen installiert wurden, dann kommt der dritte Schritt:
Erde und Klone (Stecklinge) oder Samen holen und eine eigene Marihuanaheimzucht beginnen. Bei uns im Betrieb gibt es 'Compleet Mix': Eine mit verschiedenen Düngern angereicherte gebrauchsfertige Bodenmischung, die alle Nährstoffe in entsprechenden Verhältnissen enthält und die so präpariert wurde, daß die Nährstoffe schnell aufnehmbar und verwertbar sind.

Selbstverständlich führt unser Geschäft eine Vielzahl organischer Dünger die nach eigenem Ermessen zu verwenden sind. Die Dünger werden eigens zum Anbau von Konsumgewächsen erzeugt. Man klassifiziert sie nach ihrem Gehalt an den Elementen Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium. Zur Neutralisierung des Säuregrads wird oft Kalk hinzugefügt (Element Kalzium). Die Bodenmischung sollte den pH-Wert 6 bis 7 haben.

Stickstoff ist wichtig während des Wachstums. Phosphor bewirkt das Aufschwellen der Blütenkonusse. Kalium gibt der Pflanze Kraft, festes Wurzelwerk und Widerstand gegen Krankheiten. Magnesium ist unentbehrlich für den Stoffwechsel der Pflanze, es unterstützt die Aufnahme von Licht und Nährstoffen und hilft somit neue Pflanzenzellen zu bilden. Ausführlicheres erfahren Sie in unserem Handbuch ‘Sinsemilla’.

   
   


Zuchtraum

Wichtig ist, daß der Zuchtraum absolut lichtdicht abgeschlossen ist!
Die Dauer der Nacht ist nämlich enorm wichtig für die Entwicklung der Hanfpflanze.
Bei kurzen Nächten von sechs Stunden wächst die Pflanze, während lange Nächte von zwölf Stunden den Hanf zum blühen bringen. Dieser Mechanismus heißt Photoperiodismus. Zwecks optimaler Wirkung sollte man dafür sorgen, daß die Wände weiß gestrichen oder mit einer lichtreflektierenden Folie ausgekleidet sind.


Wichtig!

Zucht und Ernte
Junge Pflänzchen wie Sämlinge, Klone oder Stecklinge werden in Torfmulmtöpfchen eingepflanzt. Diese Töpfchen stehen ihrerseits auf einem ‘Styroportablett’ (Gärtnerei), in einem Gemisch von Erde und Perlit. Um den Boden anzufeuchten (nicht nass) nimmt man am besten demineralisiertes Wasser (Demi-Wasser), oder sonstwie gefiltertes bzw. gekochtes Wasser. Nach zwei Wochen haben die Pflänzchen genügend Wurzeln um in größere Töpfe, gefüllt mit angereicherter Bodenmischung, umgetopft zu werden. Die Pflanzen bekommen jetzt eine Woche lang 18 Stunden Licht am Tag. Eine Schaltuhr sorgt dafür, daß die Lampen pünktlich an oder aus gehen.

Sobald die Pflanzen eine Woche lang in den größeren Töpfen stehen, bringst Du sie zum Blühen: Ihre Ration Licht wird auf zwölf Stunden reduziert, während sie die restlichen zwölf Stunden in absoluter Finsternis verbringen. Prompt fängt der Hanf zu blühen an. Je nach Sorte ist der Hanf 8 bis 9 Wochen später erntereif. Bei der Ernte entfernt man die größten Blätter und hackt die Pflanzen um..

Hänge das Gras anschließend mindestens zwei Wochen bei 18° C in einem dunklen luftigen Raum zum Trocknen auf. Schneide die Blütenkonusse danach von den Ästen ab und säubere sie: Zweige, Stengel, Blätter und Samenkörner sind nicht als Rauchware geeignet. Das Produkt wird in drei Schichten Plastik mit einer "absoluten Sauerstoffsperre" verpackt. Verpacke Dein Gras ja nicht zu früh. Wenn es noch zu nass ist, schimmelt es nachher im Plastik.

Bei der Wahl eines eigenen Hanfanbaus steht Organic Earth Dir gerne zur Seite. Alle Produkte und Materialien sind hier erhältlich.